Die HBLFA Tirol durfte kürzlich Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, am Campus Rotholz begrüßen. Anlass des Besuchs war die Unterzeichnung des internationalen PhD-Kooperationsprogramms OHASIS, das die wissenschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheits-, Agrar- und Lebensmittelforschung weiter stärkt.
Mit dem Programm OHASIS werden neue Möglichkeiten für internationale Forschungskooperationen, den wissenschaftlichen Austausch und die Ausbildung des akademischen Nachwuchses geschaffen. Gleichzeitig leistet die Initiative einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Forschungsstandortes Österreich und fördert die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis.
Im Rahmen des Besuchs wurden auch die Perspektiven für die Weiterentwicklung des Campus Rotholz vorgestellt. Ein zentrales Zukunftsprojekt ist die geplante Verlegung der Außenstelle Innsbruck der Veterinärmedizinischen Universität Wien an den Campus Rotholz. Dort soll künftig das Kompetenz- und Innovationszentrum für One Health im alpinen Raum (KIZ Alpin) entstehen.
Mit der HBLFA Tirol und der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz verfügt der Campus bereits heute über starke Partner in den Bereichen Bildung, Forschung und Wissenstransfer. Die vorhandene Infrastruktur, die gute Verkehrsanbindung sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Ausbildung und landwirtschaftlicher Praxis bieten ideale Voraussetzungen, um Rotholz als bedeutenden Bildungs-, Forschungs- und Innovationsstandort für den alpinen Raum weiterzuentwickeln.
Mit den Plänen für das KIZ Alpin positioniert sich der Campus Rotholz als wichtiger Knotenpunkt für Forschung, Bildung und Innovation. Die enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis schafft Mehrwert für Betriebe, unterstützt die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raums.