Milch, Alm und Kultur – gemeinsam erfolgreich.

Am 1. Juni, dem internationalen Weltmilchtag, rückt ein zentrales Lebensmittel in den Fokus: Die Milch. Sie steht für Qualität, Regionalität und die enge Verbindung zwischen Landwirtschaft, Natur und Gesellschaft. Besonders in Tirol hat die Milchwirtschaft eine lange Tradition und bildet die Grundlage für eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft.

Am 1. Juni, dem internationalen Weltmilchtag, rückt ein zentrales Lebensmittel in den Fokus: Die Milch. Sie steht für Qualität, Regionalität und die enge Verbindung zwischen Landwirtschaft, Natur und Gesellschaft. Besonders in Tirol hat die Milchwirtschaft eine lange Tradition und bildet die Grundlage für eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft.

Gleichzeitig markiert diese Zeit den Beginn der Almsaison. Mit dem Auftrieb der Tiere auf die Almen startet der landwirtschaftliche Sommer im Alpenraum. Die Nutzung der Bergweiden trägt nicht nur zur Herstellung hochwertiger Lebensmittel bei, sondern sichert auch Biodiversität, Landschaftspflege und gelebtes Brauchtum.

Ein wichtiger Baustein für Qualität und Innovation in der Milchverarbeitung sind die Rotholzer Kulturen der HBLFA Tirol. Diese umfassen unter anderem Milchsäurebakterien, Propionsäurebakterien, Rotkulturen und Hefen, die wöchentlich frisch produziert werden und eine zentrale Rolle bei der Herstellung hochwertiger und sicherer Milchprodukte spielen. Besonders hervorzuheben ist, dass alle Rotholzer Kulturen in Österreich entwickelt wurden, keine gentechnisch veränderten Mikroorganismen enthalten und somit auch für biologische Produktionsweisen geeignet sind.

Der Weltmilchtag und der Start der Almsaison zeigen eindrucksvoll, wie eng Tradition, Forschung und Praxis miteinander verbunden sind. An der HBLFA Tirol in Rotholz wird dieses Zusammenspiel täglich gelebt – als Grundlage für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Almwirtschaft.

Michael Huber – Abteilungsleitung Kulturen

Veröffentlicht am 29.05.2026